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5 einfache Tipps für sicheres Online-Banking

Online-Banking wird immer beliebter – mehr als jeder zweite Deutsche erledigt seine Geldangelegenheiten inzwischen digital. Gehören auch Sie dazu, sollten die wichtigsten Sicherheitsregeln kennen.   

Vor kurzem hat das Statistische Bundesamt (Destatis) die Ergebnisse einer Umfrage zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten veröffentlicht. Ein wichtiger Trend: Immer mehr Menschen erledigen ihre Geldangelegenheiten zuhause. So haben 56 Prozent der deutschen Bevölkerung Online-Banking im 1. Quartal 2020 für private Zwecke genutzt. Im 1. Quartal 2019 lag dieser Anteil noch bei 53 Prozent, 2010 bei 37 Prozent. Ahnlich sieht es laut unserer Avira-Studie mit der Benutzung vom Banking-Apps aus: Zwei Drittel (67 Prozent) der Deutschen nurten regelmäßig (einmal pro Woche oder öfter) eine solche App – und das obwohl die Hälfte der Befragten Sicherheitsbedenken hat.

Interessant auch der Blick in verschiedene Altersgruppen: 83 Prozent der 25- bis 44-Jährigen haben ihre Bankgeschäfte im 1. Quartal 2020 digital erledigt. Die älteren Deutschen nehmen das Angebot aber auch zunehmende an: 60 Prozent der 45- bis 64-Jährigen wickelten ihre Bankangelegenheiten online ab. Allerdings spielte Online-Banking für lediglich 31 Prozent der über 65-jährigen Anfang 2020 eine Rolle. Auch die Apps sind über alle Altersgruppen hinweg sehr beliebt, insbesondere jedoch bei den 25- bis 34-Jährigen, von denen sogar 19 Prozent täglich oder öfter Mobile-Banking nutzen. Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Nutzung von Banking-Apps ab: Nur 6 Prozent der über 55-Jährigen nutzen täglich eine entsprechende App auf ihrem Mobilgerät, obwohl deren Sicherheitsbedenken nicht größer sind als die der 25- bis 34-Jährigen.

Wie sicher ist Online-Banking wirklich?

Viele sind aber verunsichert, schließlich machen immer wieder Schlagzeilen rund um Sicherheitslücken und Gefahren beim Online-Banking die Runde. Allein der Gedanke, dass sich Cyber-Kriminelle Zugang zum eigenen Bankkonto verschaffen könnten, sorgt für Angst. Derartige Sorgen sind zwar nicht unbegründet, trotzdem muss niemand mehr für jede Transaktaktion zur Bank gehen. Denn die Banken haben ihre Standards optimiert und neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Und wenn auch Sie die wichtigsten Sicherheitsregeln kennen und beachten, haben Hacker so gut wie keine Chance.

Folgende Tipps machen das Online-Banking sicherer:

1. Nutzen Sie fürs Online-Banking nur Ihren eigenen PC

Nutzen Sie für Ihr Online-Banking niemals Computer von anderen, egal ob öffentliche oder von Freunden. Schließlich können Sie nicht sicher sein, ob das Gerät frei von Schadprogrammen ist, die beispielsweise Ihre Tastatureingaben aufzeichnen und so Ihre Anmeldedaten ausspionieren.

2. Auf Ihrem PC kommt ein bewährtes Antivirenprogramm zum Einsatz

Falls nicht, dann Achtung: Online-Banking ohne einen guten Virenscanner ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt – riskant und überflüssig. Nur ein wirksames Antivirenprogramm stellt sicher, dass sich auf Ihrem PC keine bösartigen Viren eingenistet haben, die etwa Ihre Einwahldaten abfangen. Schützen Sie Ihren Computer also vor Trojanern und anderen Schädlingen mit einem bewährten Antivirenprogramm wie Avira Free Security.

3. Richten Sie ein Überweisungslimit für Ihr Online-Konto ein

Richten Sie auf jeden Fall ein Limit für Internet-Überweisungen ein. In diesem Fall haben Cyberkriminelle im Fall der Fälle zumindest nicht die Möglichkeit, Ihr gesamtes Konto abzuräumen. Meist lässt sich so ein Limit direkt im Online-Banking aktivieren, ansonsten fragen Sie Ihren Bankberater.

4. Setzen Sie auf sichere Verfahren wie PushTAN, chipTAN oder FinTS/HBCI

Die Banken haben unsicheren Legitimisierungsverfahren wie Tan- und iTan-Listen inzwischen abgeschafft.  Neuere Verfahren wie PushTAN und chipTAN, die einen zweiten Übertragungsweg (Mobiltelefon, TAN-Generator) nutzen, gelten dagegen als sicher. Experten warnen aber vor mTAN, bei dem die TAN per SMS kommt. Das Handy könnte gestohlen beziehungsweise die TAN abgefangen werden.

5. Laden Sie die App Ihrer Bank nur aus den offiziellen Stores herunter

Wenn man eine falsche gefälschte App heruntergeladen hat, kann sich in dieser bereits Schadsoftware befinden. Banking-Apps sollten daher nur aus den offiziellen App-Stores wie dem Google Play Store oder dem Apple Store bezogen werden. Vorsicht: Natürlich gibt es nicht die eine Banking-App; jede Bank nutzt eine eigene mit eigenem Namen und eigenem System. Das kann verwirrend sein. Im Zweifelsfall hilft die Service-Hotline Ihrer Bank weiter.