4 einfache Tipps: Sicher arbeiten von unterwegs

Immer mehr Menschen arbeiten nicht nur im Büro, sondern im Zug, im Flugzeug oder sogar im Urlaub.  Dabei lauern diverse Sicherheitsrisiken. Mit den folgenden Tipps gehen Sie beim Arbeiten von unterwegs auf Nummer sicher.

1. Vorsicht bei öffentlichen Hotspots

Offene, unverschlüsselte WLANs, etwa im Flughafen oder Bar, sind für Hacker geradezu eine Einladung, sensible Infos wie Zugangsdaten auszukundschaften. Denn im Gegensatz zum privaten Heimnetzwerk sind Surfer in öffentlichen WLANs in der Regel nicht allein unterwegs. Melden sich Hacker aber im gleichen Netzwerk wie Sie an, ist es für diese ein Leichtes, den Datenverkehr mitzulesen oder zu manipulieren. Dazu muss es sich nicht einmal um Spezialisten handeln, der technische Aufwand ist gering. Ein anderer Trick: Der Hacker richtet einen eigenen Hotspot ein und wartet, bis sich ein Opfer anmeldet. Dann ist es für ihn noch einfacher den Datenverkehr mitzuschneiden, denn alles läuft über seinen Router.

Das Problem dabei: Ob ein öffentlicher Hotspot sicher ist und wann man sich besser nicht einwählen sollte, ist auf die Schnelle kaum abzuschätzen. Seriös klingende WLAN-Bezeichnungen sind auf jeden Fall kein Garant für Sicherheit, schließlich können auch Gauner ihren Hotspot etwa „Hotel Hilton“ oder „Flughafen Frankfurt“ nennen. Auch eine vermeintliche sichere Anmeldung per E-Mailadresse und Passwort sagt über die Sicherheit des Netzwerks nichts aus.

Wählen Sie alternativ also besser eine mobile Datenverbindung und richten einen mobilen Hotspot mit Ihrem Smartphone ein. Noch einfacher ist die Nutzung einer sogenannten VPN-Verbindung. So ein Dienst baut auf Knopfdruck einen speziell gesicherten Datentunnel zum Server des VPN-Anbieters auf. Der anonymisiert alle Ausflüge ins Internet und macht Ihre Daten immun gegen jegliche Angriffe. Klingt komplex – ist aber ganz einfach. Zum Beispiel mit dem kostenlosen Avira Phantom VPN.

2. Arbeiten von unterwegs: Diebstahlgefahr

Unterwegs ist die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls viel höher als im Büro. Lassen Sie Ihre Geräte daher nicht aus den Augen, auch nicht für einen kurzen Moment. Ebenfalls wichtig: Sichern Sie Notebook und Smartphone mit Passwort und/oder PIN. Befinden sich auf den Geräten zudem heikle Unternehmensdaten, sollten Sie die Festplatte beziehungsweise wichtige Ordner verschlüsseln (https://blog.avira.com/de/so-schuetzen-sie-ihre-wichtigen-daten-vor-hackern-und-geheimdiensten/). So kommen Gauner auch im Falle eines Diebstahls nicht an die Daten heran.

Tipp: Falls Sie nicht die Festplatte verschlüsseln möchten, kann es praktische sein, die sensiblen Daten auf eine mobile Festplatte oder einen USB-Stick auszulagern und diese zu verschlüsseln.

3. Achtung Aufladestation

Stromquellen sind unterwegs immer gern gesehen. Seien Sie aber vorsichtig: Denn per USB, wie es Smartphones und zunehmend auch Notebook zum Tanken verwenden, fließen nicht nur Energie, sondern auch Daten. So könnten Angreifer fingierte Ladestationen aufbauen, die entweder Schädlinge überspielen oder Daten abgreifen. Abhilfe schaffen sogenannte USB-Kondome (ab 5 Euro). Die sorgen dafür, dass nur Strom und kein Schadprogramm durch die Leitung kommt.

4. Social Engineering

Social Engineering ist ein echter Klassiker unter den mächtigsten Werkzeugen für Cyber-Angreifer. Die Methode basiert darauf, unser Vertrauen zu gewinnen und Sachen zu machen, die wir eigentlich nicht tun sollten. Wie zum Beispiel ein Passwort, finanzielle Details oder andere geheime Informationen preiszugeben. Gerade im Urlaub, wenn die Stimmung locker ist, sollten Sie darauf achten, nicht versehentlich zu viel zu verraten.