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So kann man jeden Raum in einen 3D-Drucker verwandeln

Habt ihr gerade einen ungenutzten Raum, den ihr gerade nicht benötigt? Warum diesen Raum dann mit dem „Hangprinter“ nicht einfach in einen riesigen 3D-Drucker verwandeln? Dank des Schweden Torbjørn Ludvigsen könnte das bald möglich sein.

Was ist ein Hangprinter?

Ein Hangprinter ist ein 3D-Drucker, der in jedem Raum möbelgroße Objekte erstellen kann – und das überraschenderweise recht einfach und günstig.
Die Erfindung, nutzt ein System aus Seilen/Drähten und computergesteuerten Flaschenzügen, die an der Wand, am Boden und an der Decke befestigt sind. Sobald der Hangprinter installiert wurde, nutzt er den Raum quasi komplett als Gehäuse und produziert die Objekte innerhalb dieses Raumes. Ludvigsen hat bisher ca. 400 Arbeitsstunden in diesen Prototypen gesteckt.

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Der Hangprinter ist nicht der erste großformatige 3D-Drucker – aber bisher ist er einzigartig

Der Hangprinter ist aus ganz unterschiedlichen Gründen einzigartig.

  1. Er ist günstig. Wenn man sich die Hardware und alle Komponenten kauft, kommt man ungefähr auf $250. Durch Importkosten könnte es in Deutschland/Österreich/Schweiz ein wenig teurer sein.
  2. Der 3D-Drucker ist Open Source. Das heißt, dass jeder sich die Anleitung ausdrucken und eigene wie auch durch andere erstellte Erweiterungen/Upgrades vornehmen kann.
  3. Ein Hangprinter kann sich selbst ausdrucken und ist damit replizierend. Die meisten Bauteile, die für den Drucker benötigt werden, kann er selbst ausdrucken.
  4. Es gibt nur ein einziges sich bewegendes Element. Vom Stromstecker mal abgesehen.

Ludvigsen hofft mit seinem System, dass der Drucker eine breitere Masse anspricht und (große) 3D-Drucke nicht mehr nur Unternehmen mit dem entsprechenden Kapital vorbehalten sind.

Wo gibt es mehr Informationen zum Hangprinter?

Wo gibt es den Quellcode? Was wird an Materialien benötigt? Wie baut man den Hangprinter auf?

Der Quellcode für den Hangprinter steht auf Github zur Verfügung. Alle Materialien, die benötigt werden, findet ihr hier in einer Liste, in der auch die einzelnen Kosten der Materialien aufgeführt sind. Die Anleitung für den Aufbau des 3D-Druckers findet ihr hier.

 

Torbjørn Ludvigsen wird sich sicherlich auch über eure Unterstützung freuen. Auf bountysource.com läuft sein Projekt und kann ähnlich wie bei Kickstarter unterstützt werden.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: FranzösischItalienisch

Avira ist mit rund 100 Millionen Kunden und 500 Mitarbeitern ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Einsatz. Das Unternehmen gehört mit mehr als 25-jähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.