1.2 Was ist ein trojanisches Pferd
Trojanische Pferde sind, wie der Name schon sagt, Programme, die 2 Dinge tun, die nicht in ihren Spezifikationen definiert sind. Der Hauptunterschied zwischen trojanischen Programmen und den tatsächlichen Viren, ist, dass sie sich nicht selbst replizieren können. Deshalb sind sie nicht in der Lage, sich selbstständig an rechtmäßig existierende Programme anzuhängen. Anders gesagt, sind sie nicht in der Lage, eine Datei zu infizieren: sie infizieren das System.
Trojaner können in die folgenden Unterkategorien unterteilt werden:
1.2.1. Backdoors: einmal gestartet, erlauben sie jedem, die Kontrolle über den PC eines anderen Nutzers per Internet zu übernehmen. Dies geschieht jedoch ohne das Wissen des Nutzers.
1.2.2. Passwortdiebe: das ist ein Programm, das in einer Datei eingebettet ist, die Passwörter stiehlt. Sie werden ohne Wissen des Nutzers zum Hersteller dieses Programms gesendet.
1.2.3. Logische Bomben: wann immer spezifizierte Bedingungen vorgefunden werden, führen diese Trojaner zerstörende oder sicherheitsumfassende Aktionen aus.
1.2.4. Denial of Service Tools: diese Programme senden spezielle Datenanordnungen mit der spezifizierten Absicht, den anvisierten Internet Service zu unterbrechen an eine Webseite.
Virenkunde