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Worm/Sdbot.19212
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Worm/Sdbot.19212 - Worm
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Name:
Worm/Sdbot.19212
Entdeckt am:
02/11/2006
Art:
Worm
In freier Wildbahn:
Nein
Gemeldete Infektionen:
Niedrig
Verbreitungspotenzial:
Mittel bis hoch
Schadenspotenzial:
Mittel
Statische Datei:
Ja
Dateigröße:
19.212 Bytes
MD5 Prüfsumme:
d810a7a72bb1b9ea13a691ae8f85353f
VDF Version:
6.36.00.117
IVDF Version:
6.36.00.134
- Thu, 19 Oct 2006 13:10 (GMT+1)
General
Verbreitungsmethoden:
• Lokales Netzwerk
• Messenger
Aliases:
• Mcafee: W32/Sdbot.worm.gen.h
• Sophos: Mal/Behav-057
• Grisoft: BackDoor.Generic3.RZA
• Eset: Win32/IRCBot.UE
• Bitdefender: Generic.PWStealer.724E7E99
Betriebsysteme:
• Windows 95
• Windows 98
• Windows 98 SE
• Windows NT
• Windows ME
• Windows 2000
• Windows XP
• Windows 2003
Auswirkungen:
• Änderung an der Registry
• Macht sich Software Verwundbarkeit zu nutzen
• Ermöglicht unbefugten Zugriff auf den Computer
Dateien
Eine Kopie seiner selbst wird hier erzeugt:
•
%SYSDIR%
\dllcache\updtftpini.exe
Die anfänglich ausgeführte Kopie der Malware wird gelöscht.
Registry
Die folgenden Registryschlüssel werden hinzugefügt um den Service nach einem Neustart des Systems erneut zu laden.
– [HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Microsoft windows FTPd\
Security]
• "Security"=
%Hex Werte%
– [HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Microsoft windows FTPd]
• "Type"=dword:00000110
"Start"=dword:00000002
"ErrorControl"=dword:00000000
"ImagePath"="
%SYSDIR%
\dllcache\updtftpini.exe"
"DisplayName"="Microsoft windows FTPd"
"ObjectName"="LocalSystem"
"FailureActions"=
%Hex Werte%
"Description"="Windows security FTPd update"
– [HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Microsoft windows FTPd\
Enum]
• "0"="Root\\LEGACY_MICROSOFT_WINDOWS_FTPD\\0000"
"Count"=dword:00000001
"NextInstance"=dword:00000001
Folgende Registryschlüssel werden hinzugefügt:
– [HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\Root\
LEGACY_MICROSOFT_WINDOWS_FTPD]
• "NextInstance"=dword:00000001
– [HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\Root\
LEGACY_MICROSOFT_WINDOWS_FTPD\0000]
• "Service"="Microsoft windows FTPd"
• "Legacy"=dword:00000001
• "ConfigFlags"=dword:00000000
• "Class"="LegacyDriver"
• "ClassGUID"="{8ECC055D-047F-11D1-A537-0000F8753ED1}"
• "DeviceDesc"="Microsoft windows FTPd"
– [HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\Root\
LEGACY_MICROSOFT_WINDOWS_FTPD\0000\Control]
• "*NewlyCreated*"=dword:00000000
• "ActiveService"="Microsoft windows FTPd"
Folgender Registryschlüssel wird geändert:
– [HKLM\SYSTEM\ControlSet001\Control\ServiceCurrent]
Neuer Wert:
• @=dword:0000000d
Messenger
Es verbreitet sich über Messenger. Die Charakteristiken sind folgende:
– AIM Messenger
Infektion über das Netzwerk
Um die weitere Verbreitung sicherzustellen versucht sich die Malware mit anderen Computern zu verbinden. Die Einzelheiten hierzu sind im Folgenden beschrieben.
Eine Kopie seiner selbst wird in folgenden freigegebenen Netzressourcen erstellt:
• C$
• D$
Um sich Zugriff auf entfernte Computer zu verschaffen werden folgende Anmeldeinformationen genutzt:
–Aufgezeichnete Benutzernamen und Passwörter.
– Eine Liste von Benutzernamen und Passwörtern:
• www; windows; web; visitor; test2; test1; test; temp; telnet; ruler;
remote; real; random; qwerty; public; pub; private; poiuytre;
password; passwd; passoracle; one; nopass; nobody; nick; newpass; new;
network; monitor; money; manager; mail; login; internet; install;
hello; guest; free; demo; default; debug; database; crew; computer;
coffee; bin; beta; backup; backdoor; anonymous; anon; alpha; adm;
access; abc123; abc; system; sys; super; sql; shit; shadow; setup;
security; secure; secret; 123456789; 12345678; 1234567; 123456; 12345;
1234; 123; 00000000; 0000000; 000000; 00000; 0000; 000; server;
asdfgh; admin; root
Exploit:
Folgende Sicherheitslücken werden ausgenutzt:
–
MS02-061
(Elevation of Privilege in SQL Server Web)
–
MS04-007
(ASN.1 Vulnerability)
–
MS06-040
(Vulnerability in Server Service)
IP Adressen Erzeugung:
Es werden zufällige IP Adressen generiert wobei die ersten beiden Zahlen die der eigenen Addresse sind. Es wird dann versuche eine Verbindung mit diesen Adressen aufzubauen.
Ablauf der Infektion:
Auf dem übernommenen Computer wird ein FTP Skript erstellt. Dieses lädt die Malware auf den entfernten Computer.
IRC
Um Systeminformationen zu übermitteln und Fernsteuerung sicherzustellen wird eine Verbindung mit folgendem IRC Server hergestellt:
Server: freedoom.suicidegaming.**********
Port: 4512
Channel: #sm
Nickname: [
%Nummer%
]USA|
%Windows version%
-SP
%Nummer%
[P]
%sechsstellige zufällige Buchstabenkombination%
Passwort: 2pac
– Dieser Schädling hat die Fähigkeit folgende Informationen zu sammeln und zu übermitteln:
• Plattform ID
• Information über das Windows Betriebsystem
– Des Weiteren besitzt die Malware die Fähigkeit folgende Aktionen durchzuführen:
• mit IRC Server verbinden
• DDoS SYN Angriff starten
• vom IRC Server abmelden
• Datei herunterladen
• Datei ausführen
• IRC Chatraum betreten
• IRC Chatraum verlassen
• Scannen des Netzwerks
• Port Weiterleitung durchführen
• System herunterfahren
• Starte Tastaturüberwachung
• Starte Verbreitunsroutine
• Aktualisiert sich selbst
Hintertür
Die folgenden Ports werden geöffnet:
–
%SYSDIR%
\dllcache\updtftpini.exe an einem zufälligen TCP port um einen FTP Server zur Verfügung zu stellen.
–
%SYSDIR%
\dllcache\updtftpini.exe an einem zufälligen TCP port um einen HTTP Server zur Verfügung zu stellen.
Diverses
Mutex:
Es wird folgender Mutex erzeugt:
• windxws
Datei Einzelheiten
Programmiersprache:
Das Malware-Programm wurde in MS Visual C++ geschrieben.
Laufzeitpacker:
Um eine Erkennung zu erschweren und die Größe der Datei zu reduzieren wurde sie mit einem Laufzeitpacker gepackt.
Kurzfassung
hier
.
Beschreibung erstellt von Monica Ghitun am Thu, 02 Nov 2006 16:02 (GMT+1)
Beschreibung geändert von Monica Ghitun am Tue, 21 Nov 2006 15:04 (GMT+1)
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