Name: TR/Proxy.Wopla.Q.4 Entdeckt am: 02/02/2006 Art: Trojan In freier Wildbahn: Nein Gemeldete Infektionen: Niedrig Verbreitungspotenzial: Niedrig Schadenspotenzial: Niedrig bis mittel Statische Datei: Ja Dateigröße: 20.992 Bytes MD5 Prüfsumme: f021056fd653f96ea629dd6bfca6d444 VDF Version: 6.33.00.187 - Thu, 02 Feb 2006 14:13 (GMT+1)
General Verbreitungsmethode: • Keine eigene Verbreitungsroutine Aliases: • Symantec: Trojan.Tannick.B • Kaspersky: Trojan-Proxy.Win32.Wopla.q • Bitdefender: Trojan.Proxy.Wopla.Q Betriebsysteme: • Windows 95 • Windows 98 • Windows 98 SE • Windows NT • Windows ME • Windows 2000 • Windows XP • Windows 2003 Auswirkungen: • Erstellt eine potentiell gefährliche Datei • Verfügt über eigene Email Engine • Änderung an der Registry • Ermöglicht unbefugten Zugriff auf den Computer Dateien Eine Kopie seiner selbst wird hier erzeugt: • %SYSDIR% \%achtstellige zufällige Buchstabenkombination% .exe Die anfänglich ausgeführte Kopie der Malware wird gelöscht. Es werden folgende Dateien erstellt: – Eine Datei für temporären Gebrauch. Diese wird möglicherweise wieder gelöscht. • %SYSDIR% \xtempx.xxx – %SYSDIR% \%achtstellige zufällige Buchstabenkombination% .dll Des weiteren wird sie ausgeführt nachdem sie vollständig erstellt wurde. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass diese Datei auch Malware ist. Erkannt als: TR/Proxy.Wopla.Q.1 Registry Die folgenden Registryschlüssel werden hinzugefügt um die Prozesse nach einem Neustart des Systems erneut zu starten. – [HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ ShellServiceObjectDelayLoad] • "SysTray.Exgl"="{636821FC-6F5C-2f1b-B164-E67214F678E2}" – [HKLM\SOFTWARE\Classes\CLSID\{636821FC-6F5C-2f1b-B164-E67214F678E2}\ InProcServer32] • @="%SYSDIR% \%Malware DLL% " • "ThreadingModel"="Apartment" Folgender Registryschlüssel wird hinzugefügt: – [HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\Main] • "Placeholder_Datagl"=%Hex Werte% gl.secd**********%Hex Werte% gl.nulladd**********%Hex Werte% Email Die Malware verfügt über eine eigene SMTP engine um Spam Emails zu versenden. Hierbei wird die Verbindung mit dem Zielserver direkt aufgebaut. Die Einzelheiten sind im Folgenden aufgeführt: Von: Die Absenderadresse wurde gefälscht. Gesammelte Adressen aus dem Internet. Bitte vermuten Sie nicht, dass es des Absenders Absicht war diese Email zu schicken. Es ist möglich, dass er nichts über seine Infektion weiß oder sogar nicht infiziert ist. Des Weiteren ist es möglich, dass Sie Emails bekommen in denen die Rede davon ist, dass Sie infiziert sind was möglicherweise auch nicht stimmt. An: – Gesammelte Adressen aus dem Internet. Betreff: Folgende: • %aus dem Internet gesammelt% Body: Der Body der Email ist folgender: • %aus dem Internet gesammelt% Hintertür Der folgende Port wird geöffnet: – %WINDIR% \explorer.exe an einem zufälligen TCP port um einen Socks5 Proxy Server zur Verfügung zu stellen. Kontaktiert Server: Den folgenden: • gl.secd********** Hierdurch werden Hintertürfunktionen bereitgestellt. Möglichkeiten der Fernkontrolle: • Emails verschicken • Besuch einer Webseite Diverses Mutex: Es wird folgender Mutex erzeugt: • rgl_eqfdsafsdamrytrrrrrrtrrtdytcjuyrnedk Datei Einzelheiten Programmiersprache: Das Malware-Programm wurde in MS Visual C++ geschrieben. Laufzeitpacker: Um eine Erkennung zu erschweren und die Größe der Datei zu reduzieren wurde sie mit folgendem Laufzeitpacker gepackt: • PECompactKurzfassung hier . Beschreibung erstellt von Daniel Constantin am Mon, 06 Mar 2006 16:37 (GMT+1) Beschreibung geändert von Daniel Constantin am Thu, 09 Mar 2006 16:27 (GMT+1)