Name: Worm/Mytob.AQ Entdeckt am: 11/04/2005 Art: Worm In freier Wildbahn: Ja Gemeldete Infektionen: Niedrig Verbreitungspotenzial: Mittel bis hoch Schadenspotenzial: Mittel Statische Datei: Ja Dateigröße: 49.281 Bytes MD5 Prüfsumme: 27b0742be50E872f06d04bb2df094556 VDF Version: 6.30.00.85
Allgemein Verbreitungsmethoden: • Email • Lokales Netzwerk Aliases: • Symantec: W32.Mytob.AM@mm • Kaspersky: Net-Worm.Win32.Mytob.w • TrendMicro: WORM_MYTOB.AI • Grisoft: I-Worm/Mytob.AF • VirusBuster: I-Worm.Mytob.AK • Bitdefender: Win32.Worm.Mytob.W Betriebsysteme: • Windows 95 • Windows 98 • Windows 98 SE • Windows NT • Windows ME • Windows 2000 • Windows XP • Windows 2003 Auswirkungen: • Blockiert Zugriff auf Webseiten von Sicherheitsfirmen • Erstellt eine potentiell gefährliche Datei • Verfügt über eigene Email Engine • Änderung an der Registry • Ermöglicht unbefugten Zugriff auf den Computer Dateien Kopien seiner selbst werden hier erzeugt: • %SYSDIR% \XpFirewall.exe • C:\funny_pic.scr • C:\see_this!!.scr • C:\my_photo2005.scr Es werden folgende Dateien erstellt: – Eine Datei für temporären Gebrauch. Diese wird möglicherweise wieder gelöscht. • %TEMPDIR% \tmp%Hexadezimale Zahl% .tmp – C:\hellmsn.exe Des weiteren wird sie ausgeführt nachdem sie vollständig erstellt wurde. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass diese Datei auch Malware ist. Erkannt als: Worm/Mytob.F.1 Registry Die folgenden Registryschlüssel werden in einer Endlosschleife fortlaufen hinzugefügt um die Prozesse nach einem Neustart des Systems erneut zu starten. – [HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run] • Windows Service XP = XpFirewall.exe – [HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices] • Windows Service XP = XpFirewall.exe – [HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run] • Windows Service XP = XpFirewall.exe Folgende Registryschlüssel werden hinzugefügt: – [HKCU\Software\Microsoft\OLE] • Windows Service XP = XpFirewall.exe – [HKCU\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa] • Windows Service XP = XpFirewall.exe – [HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Ole] • Windows Service XP = XpFirewall.exe – [HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa] • Windows Service XP = XpFirewall.exe Email Die Malware verfügt über eine eigene SMTP engine um Emails zu versenden. Hierbei wird die Verbindung mit dem Zielserver direkt aufgebaut. Die Einzelheiten sind im Folgenden aufgeführt: Von: Die Absenderadresse wurde gefälscht. Generierte Adressen. Bitte vermuten Sie nicht, dass es des Absenders Absicht war diese Email zu schicken. Es ist möglich, dass er nichts über seine Infektion weiß oder sogar nicht infiziert ist. Des Weiteren ist es möglich, dass Sie Emails bekommen in denen die Rede davon ist, dass Sie infiziert sind was möglicherweise auch nicht stimmt. An: – Email Adressen welche in ausgewählten Dateien auf dem System gefunden wurden. – Gesammelte Email Adressen aus WAB (Windows Addressbuch) – Generierte Adressen Betreff: Eine der folgenden: • Good day • hello • Mail Delivery System • Mail Transaction Failed • Server Report • Status • Error Des Weiteren kann die Betreffzeile zufällige Zeichen enthalten. Body: – Kann unter Umständen zufällige Daten beinhalten. Der Body der Email ist einer der folgenden: • Here are your banks documents. • The original message was included as an attachment. • The message cannot be represented in 7-bit ASCII encoding and has been sent as a binary attachment. • The message contains Unicode characters and has been sent as a binary attachment. • Mail transaction failed. Partial message is available. Dateianhang: Die Dateinamen der Anhänge wird aus folgenden zusammengesetzt: – Es beginnt mit einer der folgenden: • document • readme • doc • text • file • data • test • message • body Die Dateierweiterung ist eine der folgenden: • .pif • .scr • .exe • .cmd • .bat • .zip Die Email könnte wie eine der folgenden aussehen. Versand Suche nach Adressen: Es durchsucht folgende Dateien nach Emailadressen: • txt • htmb • shtl • php • asp • dbx • tbb • adb • wab Erzeugen von Adressen für den Absender: Um Adressen zu generieren werden folgende Zeichenketten verwendet: • john; alex; michael; james; mike; kevin; david; george; sam; andrew; jose; leo; maria; jim; brian; serg; mary; ray; tom; peter; robert; bob; jane; joe; dan; dave; matt; steve; smith; stan; bill; bob; jack; fred; ted; adam; brent; madmax; anna; brenda; claudia; debby; helen; jerry; jimmy; julie; linda; bush; britney; lolita; sandra Dies wird mit Domain Namen der folgenden Liste oder derer in Dateien gefundenen Adressen kombiniert. Der Domain Name ist einer der folgenden: • aol.com • msn.com • yahoo.com • juno.com • fbi.gov • cia.gov Vermeidet Adressen: Es werden keine Emails an Adressen verschickt, die eine der folgenden Zeichenketten enthalten: • avp; syma; icrosof; panda; sopho; borlan; inpris; example; mydomai; nodomai; ruslis; .gov; gov.; .mil; foo.; berkeley; unix; math; bsd; mit.e; gnu; fsf.; ibm.com; google; kernel; linux; fido; usenet; iana; ietf; rfc-ed; sendmail; arin.; ripe.; isi.e; isc.o; secur; acketst; pgp; tanford.e; utgers.ed; mozilla; root; info; samples; postmaster; webmaster; noone; nobody; nothing; anyone; someone; your; you; bugs; rating; site; contact; soft; somebody; privacy; service; help; not; submit; feste; gold-certs; the.bat; page; admin; icrosoft; support; ntivi; unix; bsd; linux; listserv; certific; google; accoun; spm; fcnz; www; secur; abuse Anfügen von MX Zeichenketten: Um die IP Adresse des Emailservers zu bekommen werden folgende Zeichenketten dem Domain Namen vorgesetzt: • mx. • mail. • smtp. • mx1. • mxs. • mail1. • relay. • ns. • gate. Infektion über das Netzwerk Um die weitere Verbreitung sicherzustellen versucht sich die Malware mit anderen Computern zu verbinden. Die Einzelheiten hierzu sind im Folgenden beschrieben. Exploit: Folgende Sicherheitslücke wird ausgenutzt: – MS04-011 (LSASS Vulnerability) Ablauf der Infektion: Auf dem übernommenen Computer wird ein FTP Skript erstellt. Dieses lädt die Malware auf den entfernten Computer. IRC Um Systeminformationen zu übermitteln und Fernsteuerung sicherzustellen wird eine Verbindung mit folgendem IRC Server hergestellt: Server: 213.115.201.********** Port: 6667 Channel: #hell# Nickname: [I]%zufällige Buchstabenkombination% Passwort: .<kizzy> – Dieser Schädling hat die Fähigkeit folgende Information zu sammeln und zu übermitteln: • Arbeitszeit der Malware – Des Weiteren besitzt die Malware die Fähigkeit folgende Aktionen durchzuführen: • Datei herunterladen • Datei ausführen • System neu starten Hosts Die hosts Datei wird wie folgt geändert: – In diesem Fall bleiben bestehende Einträge erhalten. – Zugriffe auf folgende Domains wird erfolgreich unterbunden: • www.symantec.com; securityresponse.symantec.com; symantec.com; www.sophos.com; sophos.com; www.mcafee.com; mcafee.com; liveupdate.symantecliveupdate.com; www.viruslist.com; viruslist.com; viruslist.com; f-secure.com; www.f-secure.com; kaspersky.com; www.avp.com; www.kaspersky.com; avp.com; www.networkassociates.com; networkassociates.com; www.ca.com; ca.com; mast.mcafee.com; my-etrust.com; www.my-etrust.com; download.mcafee.com; dispatch.mcafee.com; secure.nai.com; nai.com; www.nai.com; update.symantec.com; updates.symantec.com; us.mcafee.com; liveupdate.symantec.com; customer.symantec.com; rads.mcafee.com; trendmicro.com; www.microsoft.com; www.trendmicro.com Die modifizierte Host Datei sieht wie folgt aus: Hintertür Der folgende Port wird geöffnet: – XpFirewall.exe am TCP Port 10087 um einen FTP Server zur Verfügung zu stellen. Diverses Mutex: Es wird folgender Mutex erzeugt: • H-E-L-L-B-O-T Datei Einzelheiten Programmiersprache: Das Malware-Programm wurde in MS Visual C++ geschrieben. Laufzeitpacker: Um eine Erkennung zu erschweren und die Größe der Datei zu reduzieren wurde sie mit einem Laufzeitpacker gepackt.
Die Beschreibung wurde erstellt von Andrei Gherman am Freitag, 21. April 2006 Die Beschreibung wurde geändert von Andrei Gherman am Freitag, 21. April 2006
zurück
.
.
.
.