Name: Worm/RBot.54532 Entdeckt am: 14/02/2006 Art: Worm In freier Wildbahn: Ja Gemeldete Infektionen: Niedrig Verbreitungspotenzial: Mittel Schadenspotenzial: Mittel Statische Datei: Ja Dateigröße: 257.536 Bytes MD5 Prüfsumme: ea400Fe8fe2364503bfe7175ba2390d7 VDF Version: 6.33.00.227
Allgemein Verbreitungsmethode: • Lokales Netzwerk Aliases: • Symantec: W32.Spybot.Worm • Mcafee: W32/Kelvir.worm.gen • Kaspersky: Backdoor.Win32.Aimbot.by • TrendMicro: WORM_SDBOT.DEO • F-Secure: Backdoor.Win32.Aimbot.by • Sophos: W32/Tilebot-DB • Panda: W32/Sdbot.GFH.worm • VirusBuster: Worm.SmallBot.F • Bitdefender: Backdoor.SDBot.AKZ Betriebsysteme: • Windows 95 • Windows 98 • Windows 98 SE • Windows NT • Windows ME • Windows 2000 • Windows XP • Windows 2003 Auswirkungen: • Setzt Sicherheitseinstellungen herunter • Änderung an der Registry • Macht sich Software Verwundbarkeit zu nutzen • Ermöglicht unbefugten Zugriff auf den Computer Dateien Eine Kopie seiner selbst wird hier erzeugt: • %WINDIR% \termsvrs.exe Die anfänglich ausgeführte Kopie der Malware wird gelöscht. Es wird folgende Datei erstellt: – %SYSDIR% \rofl.sys Wird verwendet um einen Prozess zu verstecken. Registry Die folgenden Registryschlüssel werden hinzugefügt um den Service nach einem Neustart des Systems erneut zu laden. – HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\P-SYS Service • "Type"=dword:00000110 • "Start"=dword:00000002 • "ErrorControl"=dword:00000000 • "ImagePath"="%WINDIR% \termsvrs.exe" • "DisplayName"="P-SYS" • "ObjectName"="LocalSystem" • "FailureActions"=%Hex Werte% • "Description"="P-SYS Service" Folgende Registryschlüssel werden hinzugefügt: – HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate • "DoNotAllowXPSP2"=dword:00000001 – HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Shell Extensions • "IT"="%aktuelles Datum% " • "RU"= %Double-Byte-Zeichen% Folgende Registryschlüssel werden geändert: – HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Security Center Alter Wert: • "AntiVirusDisableNotify"=%Einstellungen des Benutzers% • "FirewallDisableNotify"=%Einstellungen des Benutzers% • "UpdatesDisableNotify"=%Einstellungen des Benutzers% • "AntiVirusOverride"=%Einstellungen des Benutzers% • "FirewallOverride"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "AntiVirusDisableNotify"=dword:00000001 • "FirewallDisableNotify"=dword:00000001 • "UpdatesDisableNotify"=dword:00000001 • "AntiVirusOverride"=dword:00000001 • "FirewallOverride"=dword:00000001 Deaktiviere Windows Firewall: – HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\DomainProfile Alter Wert: • "EnableFirewall"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "EnableFirewall"=dword:00000000 Deaktiviere Windows Firewall: – HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\StandardProfile Alter Wert: • "EnableFirewall"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "EnableFirewall"=dword:00000000 – HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\ Auto Update Alter Wert: • "AUOptions"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "AUOptions"=dword:00000001 – HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa Alter Wert: • "restrictanonymous"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "restrictanonymous"=dword:00000001 – HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\lanmanserver\parameters Alter Wert: • "AutoShareWks"=%Einstellungen des Benutzers% • "AutoShareServer"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "AutoShareWks"=dword:00000000 • "AutoShareServer"=dword:00000000 – HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\lanmanworkstation\parameters Alter Wert: • "AutoShareWks"=%Einstellungen des Benutzers% • "AutoShareServer"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "AutoShareWks"=dword:00000000 • "AutoShareServer"=dword:00000000 – HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Ole Alter Wert: • "EnableDCOM"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "EnableDCOM"="N" – HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control Alter Wert: • "WaitToKillServiceTimeout"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "WaitToKillServiceTimeout"="7000" Infektion über das Netzwerk Um die weitere Verbreitung sicherzustellen versucht sich die Malware mit anderen Computern zu verbinden. Die Einzelheiten hierzu sind im Folgenden beschrieben. Eine Kopie seiner selbst wird in folgenden freigegebenen Netzressourcen erstellt: • IPC$ • D$\windows\system32 • C$\windows\system32 • C$\winnt\system32 • ADMIN$\system32\ • ADMIN$ Um sich Zugriff auf entfernte Computer zu verschaffen werden folgende Anmeldeinformationen genutzt: –Aufgezeichnete Benutzernamen und Passwörter. – Eine Liste von Benutzernamen und Passwörtern: • server; asdfgh; asdf; !@; $%^&; !@; $%^; !@; $%; !@; $; 654321; 123456; 12345; 1234; 123; 111; administrator Exploit: Folgende Sicherheitslücke wird ausgenutzt: – MS02-061 (Elevation of Privilege in SQL Server Web) – MS03-026 (Buffer Overrun in RPC Interface) – MS03-039 (Buffer Overrun in RPCSS Service) – MS03-049 (Buffer Overrun in the Workstation Service) – MS04-007 (ASN.1 Vulnerability) – MS04-011 (LSASS Vulnerability) – MS05-039 (Vulnerability in Plug and Play) IP Adressen Erzeugung: Es werden zufällige IP Adressen generiert wobei die ersten beiden Zahlen die der eigenen Addresse sind. Es wird dann versuche eine Verbindung mit diesen Adressen aufzubauen. Ablauf der Infektion: Auf dem übernommenen Computer wird ein FTP Skript erstellt. Dieses lädt die Malware auf den entfernten Computer. Entfernte Aktivierung: –Es wird versucht die Malware auf dem neu infizierten Computer zu starten. Dies wird über die NetScheduleJobAdd Funktion realisiert. IRC Um Systeminformationen zu übermitteln und Fernsteuerung sicherzustellen wird eine Verbindung mit folgendem IRC Server hergestellt: Server: x.exceed********** Port: 6522 Passwort des Servers: reptys Channel: #reptiles# Nickname: [P00|USA|%fünfstellige zufällige Buchstabenkombination% ] Passwort: etsdg – Dieser Schädling hat die Fähigkeit folgende Information zu sammeln und zu übermitteln: • Versteckte Passwörter • Gesammelte Email Adressen • Prozessorgeschwindigkeit • Aktueller Benutzer • Details über Treiber • Freier Festplattenplatz • Freier Hauptspeicher • Arbeitszeit der Malware • Informationen über das Netzwerk • Plattform ID • Informationen über laufende Prozesse • Größe des Speichers • Benutzername • Information über das Windows Betriebsystem – Des Weiteren besitzt die Malware die Fähigkeit folgende Aktionen durchzuführen: • DDoS ICMP Angriff starten • DDoS SYN Angriff starten • DDoS UDP Angriff starten • Gesharte Netzlaufwerke deaktivieren • Datei herunterladen • Registry editieren • Gesharte Netzlaufwerke aktivieren • Datei ausführen • IRC Chatraum betreten • Prozess abbrechen • IRC Chatraum verlassen • Öffnen einer remote shell • DDoS Attacke durchführen • Scannen des Netzwerks • Port Weiterleitung durchführen • Registrieren eines Service • System neu starten • Starte Verbreitunsroutine • Malware beenden • Prozess beenden • Aktualisiert sich selbst • Datei Hinaufladen • Besuch einer Webseite Prozess Beendigung Liste der Dienste die beendet werden: • Security Center • Windows Firewall/ICS • Telnet • Remote Registry • Messenger Hintertür Kontaktiert Server: Alle der folgenden: • http://hpcgi1.nifty.com/mute/c/********** • http://www.age.ne.jp/x/maxwell/cgi-bin/********** • http://www2.dokidoki.ne.jp/tomocrus/cgi-bin/check/********** • http://cgi14.plala.or.jp/little_w/********** • http://yia.s22.xrea.com/********** • http://www.kinchan.net/cgi-bin/********** Rootkit Technologie Ist eine Technoloie die eine bestimmte Art von Malware beschreibt. Diese versteckt sich vor Systemprogrammen, Sicherheitsprogrammen und letztendlich dem Benutzer. Versteckt folgendes: – Eigene Datei – Eigener Prozess Datei Einzelheiten Programmiersprache: Das Malware-Programm wurde in MS Visual C++ geschrieben. Laufzeitpacker: Um eine Erkennung zu erschweren und die Größe der Datei zu reduzieren wurde sie mit einem Laufzeitpacker gepackt.
Die Beschreibung wurde erstellt von Irina Boldea am Dienstag, 18. April 2006 Die Beschreibung wurde geändert von Irina Boldea am Donnerstag, 20. April 2006
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