Name: Worm/SdBot.aad.324 Entdeckt am: 12/12/2005 Art: Worm In freier Wildbahn: Ja Gemeldete Infektionen: Niedrig Verbreitungspotenzial: Mittel Schadenspotenzial: Mittel Statische Datei: Ja Dateigröße: 45.568 Bytes MD5 Prüfsumme: 79b81291d13147d8ed1b086b558bd06c VDF Version: 6.33.00.19
Allgemein Verbreitungsmethode: • Lokales Netzwerk Aliases: • Symantec: W32.Spybot.Worm • Kaspersky: Backdoor.Win32.SdBot.aad • TrendMicro: WORM_SDBOT.CTH • F-Secure: Backdoor.Win32.SdBot.aad • Sophos: W32/Tilebot-CF • Panda: W32/Sdbot.FWB.worm • VirusBuster: Worm.SdBot.BQG • Bitdefender: Backdoor.SDBot.AJB Betriebsysteme: • Windows 95 • Windows 98 • Windows 98 SE • Windows NT • Windows ME • Windows 2000 • Windows XP • Windows 2003 Auswirkungen: • Setzt Sicherheitseinstellungen herunter • Änderung an der Registry • Macht sich Software Verwundbarkeit zu nutzen • Ermöglicht unbefugten Zugriff auf den Computer Dateien Eine Kopie seiner selbst wird hier erzeugt: • %WINDIR% \scvhost.exe Die anfänglich ausgeführte Kopie der Malware wird gelöscht. Registry Die folgenden Registryschlüssel werden hinzugefügt um den Service nach einem Neustart des Systems erneut zu laden. – HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\lsass • "Type"=dword:00000110 • "Start"=dword:00000002 • "ErrorControl"=dword:00000000 • "ImagePath"="%WINDIR% \scvhost.exe" • "DisplayName"="Local Security Authority Subsystem Service" • "ObjectName"="LocalSystem" • "FailureActions"=%Hex Werte% • "Description"="Microsoft Path Finder Service Displays Internet Routing Paths." Folgender Registryschlüssel wird hinzugefügt: – HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate • "DoNotAllowXPSP2"=dword:00000001 Folgende Registryschlüssel werden geändert: – HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control Alter Wert: • "WaitToKillServiceTimeout"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "WaitToKillServiceTimeout"="7000" – HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Security Center Alter Wert: • "UpdatesDisableNotify"=%Einstellungen des Benutzers% • "AntiVirusDisableNotify"=%Einstellungen des Benutzers% • "FirewallDisableNotify"=%Einstellungen des Benutzers% • "AntiVirusOverride"=%Einstellungen des Benutzers% • "FirewallOverride"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "UpdatesDisableNotify"=dword:00000001 • "AntiVirusDisableNotify"=dword:00000001 • "FirewallDisableNotify"=dword:00000001 • "AntiVirusOverride"=dword:00000001 • "FirewallOverride"=dword:00000001 Deaktiviere Windows Firewall: – HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\WindowsFirewall\DomainProfile Alter Wert: • "EnableFirewall"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "EnableFirewall"=dword:00000000 – HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\ Auto Update Alter Wert: • "AUOptions"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "AUOptions"=dword:00000001 – HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa Alter Wert: • "restrictanonymous"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "restrictanonymous"=dword:00000001 – HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\lanmanserver\parameters Alter Wert: • "AutoShareWks"=%Einstellungen des Benutzers% • "AutoShareServer"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "AutoShareWks"=dword:00000000 • "AutoShareServer"=dword:00000000 – HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Ole Alter Wert: • "EnableDCOM"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "EnableDCOM"="N" Infektion über das Netzwerk Um die weitere Verbreitung sicherzustellen versucht sich die Malware mit anderen Computern zu verbinden. Die Einzelheiten hierzu sind im Folgenden beschrieben. Eine Kopie seiner selbst wird in folgenden freigegebenen Netzressourcen erstellt: • IPC$ • ADMIN$ –Aufgezeichnete Benutzernamen und Passwörter. – Eine Liste von Benutzernamen und Passwörtern: • admin; root; server; asdfgh; asdf; !@; $%^&; !@; $%^; !@; $%; !@; $; 654321; 123456; 12345; 1234; 123; 111; administrator Exploit: Folgende Sicherheitslücken werden ausgenutzt: – MS03-039 (Buffer Overrun in RPCSS Service) – MS03-049 (Buffer Overrun in the Workstation Service) – MS04-007 (ASN.1 Vulnerability) – MS04-011 (LSASS Vulnerability) – MS05-039 (Vulnerability in Plug and Play) IP Adressen Erzeugung: Es werden zufällige IP Adressen generiert wobei die ersten beiden Zahlen die der eigenen Addresse sind. Es wird dann versuche eine Verbindung mit diesen Adressen aufzubauen. Ablauf der Infektion: Auf dem übernommenen Computer wird ein FTP Skript erstellt. Dieses lädt die Malware auf den entfernten Computer. Entfernte Aktivierung: –Es wird versucht die Malware auf dem neu infizierten Computer zu starten. Dies wird über die NetScheduleJobAdd Funktion realisiert. IRC Um Systeminformationen zu übermitteln und Fernsteuerung sicherzustellen wird eine Verbindung mit folgendem IRC Server hergestellt: Server: mygod.doctor********** Port: 5190 Passwort des Servers: FBISUCK Channel: #n Nickname: [P00|USA|%fünfstellige zufällige Buchstabenkombination% ] Passwort: FBISUCK – Dieser Schädling hat die Fähigkeit folgende Information zu sammeln und zu übermitteln: • Informationen über laufende Prozesse – Des Weiteren besitzt die Malware die Fähigkeit folgende Aktionen durchzuführen: • Gesharte Netzlaufwerke deaktivieren • Datei herunterladen • Gesharte Netzlaufwerke aktivieren • Datei ausführen • Prozess abbrechen • DDoS Attacke durchführen • Scannen des Netzwerks • Aktualisiert sich selbst Prozess Beendigung Liste der Dienste die beendet werden: • Security Center • Telnet • Remote Registry • Messenger Diverses Mutex: Es wird folgender Mutex erzeugt: • dxuijpeae Datei Einzelheiten Programmiersprache: Das Malware-Programm wurde in MS Visual C++ geschrieben. Laufzeitpacker: Um eine Erkennung zu erschweren und die Größe der Datei zu reduzieren wurde sie mit einem Laufzeitpacker gepackt.
Die Beschreibung wurde erstellt von Irina Boldea am Freitag, 14. April 2006 Die Beschreibung wurde geändert von Irina Boldea am Freitag, 14. April 2006
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