Name: Worm/RBot.90102 Entdeckt am: 11/07/2005 Art: Worm In freier Wildbahn: Ja Gemeldete Infektionen: Niedrig Verbreitungspotenzial: Mittel Schadenspotenzial: Mittel Statische Datei: Ja Dateigröße: 90.102 Bytes MD5 Prüfsumme: 7fce8d01b482de1628b793c2d2ddeadc VDF Version: 6.31.00.184
Allgemein Verbreitungsmethode: • Lokales Netzwerk Aliases: • Symantec: W32.Spybot.Worm • TrendMicro: WORM_RBOT.BTW • F-Secure: Backdoor.Win32.Rbot.gen • Sophos: W32/Rbot-Fam • Panda: W32/Gaobot.JAP • Grisoft: IRC/BackDoor.SdBot.192.AO • VirusBuster: Worm.RBot.BXJ • Eset: Win32/Rbot • Bitdefender: Backdoor.Rbot.CTF Betriebsysteme: • Windows 95 • Windows 98 • Windows 98 SE • Windows NT • Windows ME • Windows 2000 • Windows XP • Windows 2003 Auswirkungen: • Änderung an der Registry • Macht sich Software Verwundbarkeit zu nutzen • Ermöglicht unbefugten Zugriff auf den Computer Dateien Eine Kopie seiner selbst wird hier erzeugt: • %SYSDIR% \msgame32.exe Die anfänglich ausgeführte Kopie der Malware wird gelöscht. Registry Die folgenden Registryschlüssel werden hinzugefügt um die Prozesse nach einem Neustart des Systems erneut zu starten. – HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run • "Microsoft Gaming Updater 32"="msgame32.exe" – HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices • "Microsoft Gaming Updater 32"="msgame32.exe" Folgende Registryschlüssel werden geändert: – HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Ole Alter Wert: • "EnableDCOM"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "EnableDCOM"="N" – HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa Alter Wert: • "restrictanonymous"=%Einstellungen des Benutzers% • "restrictanonymoussam"=%Einstellungen des Benutzers% Neuer Wert: • "restrictanonymous"=dword:00000001 • "restrictanonymoussam"=dword:00000001 Infektion über das Netzwerk Um die weitere Verbreitung sicherzustellen versucht sich die Malware mit anderen Computern zu verbinden. Die Einzelheiten hierzu sind im Folgenden beschrieben. Eine Kopie seiner selbst wird in folgenden freigegebenen Netzressourcen erstellt: • ADMIN$ • IPC$ • C$ Um sich Zugriff auf entfernte Computer zu verschaffen werden folgende Anmeldeinformationen genutzt: –Aufgezeichnete Benutzernamen und Passwörter. – Eine Liste von Benutzernamen und Passwörtern: • root; computer; owner; student; teacher; wwwadmin; guest; default; database; dba; oracle; db2; administrator; administrador; administrateur; administrat; admins; admin; adm; password1; password; passwd; pass1234; pass; pwd; 007; 123; 1234; 12345; 123456; 1234567; 12345678; 123456789; 1234567890; 2000; 2001; 2002; 2003; 2004; test; guest; none; demo; unix; linux; changeme; default; system; server; root; null; qwerty; mail; outlook; web; www; internet; accounts; accounting; home; homeuser; user; oem; oemuser; oeminstall; windows; win98; win2k; winxp; winnt; win2000; qaz; asd; zxc; qwe; bob; jen; joe; fred; bill; mike; john; peter; luke; sam; sue; susan; peter; brian; lee; neil; ian; chris; eric; george; kate; bob; katie; mary; login; loginpass; technical; backup; exchange; fuck; bitch; slut; sex; god; hell; hello; domain; domainpass; domainpassword; database; access; dbpass; dbpassword; databasepass; data; databasepassword; db1; db2; db1234; sql; sqlpassoainstall; orainstall; oracle; ibm; cisco; dell; compaq; siemens; nokia; control; office; blank; winpass; main; lan; internet; intranet; student; teacher; staff Exploit: Folgende Sicherheitslücken werden ausgenutzt: – MS03-026 (Buffer Overrun in RPC Interface) – MS03-039 (Buffer Overrun in RPCSS Service) – MS03-049 (Buffer Overrun in the Workstation Service) – MS04-007 (ASN.1 Vulnerability) – MS04-011 (LSASS Vulnerability) IP Adressen Erzeugung: Es werden zufällige IP Adressen generiert wobei die ersten beiden Zahlen die der eigenen Addresse sind. Es wird dann versuche eine Verbindung mit diesen Adressen aufzubauen. Ablauf der Infektion: Auf dem übernommenen Computer wird ein TFTP Skript erstellt. Dieses lädt die Malware auf den entfernten Computer. Entfernte Aktivierung: –Es wird versucht die Malware auf dem neu infizierten Computer zu starten. Dies wird über die NetScheduleJobAdd Funktion realisiert. IRC Um Systeminformationen zu übermitteln und Fernsteuerung sicherzustellen wird eine Verbindung mit folgendem IRC Server hergestellt: Server: moo.na********** Port: 9136 Channel: #asn Nickname: AS-%sechsstellige zufällige Buchstabenkombination% Passwort: asshole – Dieser Schädling hat die Fähigkeit folgende Informationen zu sammeln und zu übermitteln: • Prozessorgeschwindigkeit • Aktueller Benutzer • Details über Treiber • Freier Festplattenplatz • Freier Hauptspeicher • Informationen über das Netzwerk • Informationen über laufende Prozesse • Größe des Speichers • Benutzername • Information über das Windows Betriebsystem – Des Weiteren besitzt die Malware die Fähigkeit folgende Aktionen durchzuführen: • DDoS ICMP Angriff starten • DDoS SYN Angriff starten • DDoS UDP Angriff starten • DCOM deaktivieren • Gesharte Netzlaufwerke deaktivieren • Datei herunterladen • DCOM aktivieren • Gesharte Netzlaufwerke aktivieren • Datei ausführen • IRC Chatraum betreten • Prozess abbrechen • IRC Chatraum verlassen • Öffnen einer remote shell • DDoS Attacke durchführen • Scannen des Netzwerks • System neu starten • Emails verschicken • Starte Verbreitunsroutine • Prozess beenden • Aktualisiert sich selbst • Datei Hinaufladen Hintertür Der folgende Port wird geöffnet: – %SYSDIR% \msgame32.exe am UDP Port 69 um einen TFTP Server zur Verfügung zu stellen. Diverses Mutex: Es wird folgender Mutex erzeugt: • moao Datei Einzelheiten Programmiersprache: Das Malware-Programm wurde in MS Visual C++ geschrieben. Laufzeitpacker: Um eine Erkennung zu erschweren und die Größe der Datei zu reduzieren wurde sie mit einem Laufzeitpacker gepackt.
Die Beschreibung wurde erstellt von Irina Boldea am Donnerstag, 6. April 2006 Die Beschreibung wurde geändert von Irina Boldea am Mittwoch, 19. April 2006
zurück
.
.
.
.