Sicherheits-News
Avira warnt Online-Gamer: Vorsicht bei Add-Ons und automatischen Spiele-Updates
Wed, 30 July 2008
Online-Spiele werden immer beliebter, gleichzeitig werden Gamer immer häufiger Zielscheibe der Cyberkriminellen
Tettnang, 30. Juli 2008 - Die Online-Community der Spieler wächst - und mit ihr auch die Gefahr von Malware-Infektionen, Identitätsraub und DoS-Attacken. ‘Gamer verzichten oft auf ausreichende IT-Sicherheit, um die gesamte Rechner-Performance für die Spiele zu nutzen’, erklärt Alexander Vukcevic, Manager des Virenlabors bei Avira. ‘Dadurch gelangt Malware auf die Rechner, die ohne Virenschutz natürlich unerkannt ihr Unwesen treiben kann.’ Online-Spieler zeichnen sich insbesondere durch ihre hohe Computernutzung aus. Die leistungsstarken Rechner sind oft rund um die Uhr mit dem Internet verbunden, was sie für Kriminelle besonders interessant macht: ‘Gelingt es einem Hacker, einen solchen PC mit Malware zu infizieren, so kann er das Gerät für seine Zwecke missbrauchen und auf wichtige Ressourcen zurückgreifen’, erläutert Vukcevic. ‘Häufig handelt es sich dabei auch um Keylogger, die Tastatureingaben abspeichern und so Passwörter abgreifen können.’
Online-Spiele entwickeln sich kontinuierlich weiter und passen sich den Bedürfnissen der anspruchsvollen Gamer an, die meist mehrere Stunden am Stück ihr Lieblings-Game genussvoll spielen möchten. So genannte Add-Ons ermöglichen die Optimierung der Spiele-Oberfläche und sind im Internet in riesiger Menge und aus verschiedenen Quellen verfügbar. Um Zeit und Aufwand zu sparen, können Gamer dabei auf spezielle Update-Software zurückgreifen, die ihnen die Arbeit abnimmt und automatisch - sowohl in internen als auch in externen Quellen - nach Add-Ons sucht und diese auf den Rechner aufspielt. Add-Ons externer Quellen stellen eine große Gefahr dar, da fraglich ist, ob die Update-Software diese Add-Ons auf Sicherheitslücken überprüft und potenzielle Gefahren überhaupt erkennt. ‘Gamer sollten nur Add-Ons aus internen Quellen der installierten Update-Software erlauben, um die Gefahr von Malware-Infektionen zu vermindern’, rät Vukcevic. Weiterhin stellen Phishing-Emails eine große Gefahr dar, die auf die Zugangsdaten der Spieler abzielen. ‘Diese Bedrohung ist nicht neu, sollte allerdings nicht unterschätzt werden: In unserem Virenlabor analysieren wir viele Phishing-Emails, die mit Beta-Keys neuer Spiel-Versionen werben und so versuchen, an die persönlichen Daten der Nutzer heranzukommen’, warnt Vukcevic weiter. ‘Die Software von Avira schützt die User vor infizierten Webseiten und Phishing-Emails, die sich insbesondere an die Gamer richten sollen - sie können also entspannt in ihre bunte Spielewelt abtauchen.’
Die Lösungen von Avira arbeiten ressourcenschonend und zeichnen sich durch schnelle Updates aus, so dass die leidenschaftlichen Gamer nicht auf die hohe Qualität des Spielflusses verzichten müssen. Von besonderer Bedeutung ist auch die Tatsache, dass sich Avira AntiVir dezent im Hintergrund hält: Der Game Modus lässt sich einfach mit der rechten Maustaste über das Tray Icon der Software aktivieren und unterdrückt störende Benachrichtigungsfenster der Firewall. Die regelbasierte Schutzwirkung der Avira Firewall gegen Attacken von außen bleibt dabei wie im System definiert bestehen. Neue Applikationen, die einen Zugang zum Netz suchen, werden temporär zugelassen.
Auf der diesjährigen Games Convention vom 21. - 24. August in Leipzig wird Avira als Partner von Ubisoft am Stand B11 in Halle 3 die Spiele-Fans über IT-Sicherheit und die notwendigen Virenschutzlösungen informieren.
Über Avira
Avira ist ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Gebrauch. Das Unternehmen gehört mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.
Der Sicherheitsexperte unterhält mehrere Unternehmensstandorte in Deutschland und pflegt Partnerschaften in Europa, Asien und Amerika. Im Hauptsitz in Tettnang am Bodensee beschäftigt Avira als einer der größten regionalen Arbeitgeber mehr als 180 Mitarbeiter. Weltweit sind rund 250 Personen tätig, deren Einsatz immer wieder durch Auszeichnungen bestätigt wird. Ein signifikanter Sicherheitsbeitrag ist Avira AntiVir Personal, das millionenfach bei Privatanwendern im Einsatz ist.
Zu den nationalen und internationalen Kunden zählen namhafte börsennotierte Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen und öffentliche Auftraggeber. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira durch Fördern der Auerbach Stiftung um mehr Schutz und Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben sowie Kunst, Kultur und Wissenschaft.
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