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Sicherheits-News
Vermeintlicher Avira Keygenerator enthält Schadsoftware
Tue, 22 September 2009
In Internet-Tauschbörsen sind so genannte Key-Generatoren für Avira AntiVir aufgetaucht – anstatt eines gültigen Lizenzkeys erhalten Anwender jedoch einen Autorun-Wurm
Tettnang, 22. September 2009 – In beliebten Internet-Tauschbörsen sind am vergangenen Wochenende Key-Generatoren für Avira AntiVir-Produkte aufgetaucht, die den Anwendern eine illegale kostenlose Lizenz versprechen. Doch anstatt einen Lizenzkey zu erhalten, installiert sich ein schädlicher Wurm auf dem Rechner.
Als Key-Generator bezeichnet man eine Software, die einen Gratis-Lizenzschlüssel für ein kostenpflichtiges Programm erstellt. In diesem Fall erhalten Anwender neben einer aktuellen Testversion von Avira AntiVir Premium zusätzlich die Datei „Avira Anti-Virus KeyGen.exe“. Diese legt nach dem Ausführen die schädlichen Dateien „< % Profilverzeichnis AllUsers% >\Local Settings\Application Data\scvhost.exe“, „C:\Sys.exe“ sowie „C:\autorun.inf“ an. Die scvhost.exe verankert sie zudem in der Systemregistrierung, sodass sie bei jedem Neustart ebenfalls ausgeführt wird. Weiterhin infiziert die Schadsoftware dann etwa USB-Speichermedien, um sich so weiterzuverbreiten. Weitere Details zum Schädling gibt es im Avira TechBlog. Avira erkennt den Schädling mit der Virendefinitionsdatei 7.1.6.18 als Worm/Autorun.sxa.
Key-Generatoren dienen Cyberkriminellen seit längerem als Einfallstor, um Rechner von Anwendern zu infizieren. Eine Meldung vom Virenscanner bei Key-Generatoren oder auf Seiten, auf denen sie zum Herunterladen angeboten werden, sollten Nutzer daher ernst nehmen. Andernfalls laufen sie Gefahr, ihren Rechner beispielsweise zu einem Teil eines kriminell genutzten Botnets zu machen. Wer Malware vermeiden und auch in rechtlicher Hinsicht ganz sicher gehen will, dem rät Avira, grundsätzlich keine frei verfügbaren Key-Generatoren zu nutzen.
Über Avira
Avira ist ein weltweit führender Hersteller von IT-Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Gebrauch. Das Unternehmen gehört mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich. Als Gründungsmitglied des Vereins „IT Security made in Germany“ (ITSMIG e.V.) garantiert Avira, ausschließlich IT-Sicherheitsprodukte ohne die Möglichkeit zur Datenspionage anzubieten.
Der deutsche IT-Sicherheitsexperte hat seinen Hauptsitz in Tettnang am Bodensee und unterhält weltweit mehrere Unternehmensstandorte. Avira beschäftigt rund 300 Personen und leistet bei Millionen von Privatanwendern mit dem kostenlosen Virenschutz Avira AntiVir Personal einen signifikanten Sicherheitsbeitrag.
Zu den nationalen und internationalen Kunden zählen neben namhaften börsennotierten Unternehmen auch viele kleine und mittelständische Betriebe sowie Bildungseinrichtungen und öffentliche Auftraggeber. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira durch Fördern der Auerbach Stiftung um mehr Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers unterstützt gemeinnützige und soziale Vorhaben sowie Kunst, Kultur und Wissenschaft.
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