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Sicherheits-News
Die Masche zieht immer: Konsumenten fallen trotz jahrelanger Warnung auf professionelle Spam- und Virenmails herein
Tue, 30 January 2007
Avira warnt vor neuer Angriffswelle mit verseuchten Email-Rechnungen
Tettnang, 30. Januar 2007 – Der alte Trick hat jetzt System - Sicherheitsexperten der Avira erkennen hinter den aktuellen Angriffen mit verseuchten Email-Rechnungen ein Muster: Wurden vergangene Woche Anwender noch mit gefälschten digitalen Rechnungen des Internet-Providers 1&1 aufs Kreuz gelegt, sind derzeit Emails mit angehängter Malware im Umlauf, die vorgeben, von der GEZ zu sein.
Allen Emails ist gemein, dass sie täuschend echt aussehen und einen schädlichen Dateianhang mit der Endung .exe enthalten. In einer zweiten Welle wird die direkt ausführbare .exe-Datei in ein Archiv gepackt, meistens als .zip-Format. Diese sich wiederholende Strategie lässt darauf schließen, dass organisierte Angreifer hinter den Attacken stecken. Die Sicherheitsexperten der Avira warnen daher vor dieser Methodik: Die Internetbetrüger missbrauchen die Bekanntheit bestimmter Unternehmen, die Rechnungen eventuell per Email zustellen und verschicken innerhalb weniger Tage mehrere Versionen der verseuchten Emails. Weitere aktuelle Maschen sind angebliche Rechnungen von Neckermann, zurückgegangene Lastschriften bei eBay, Bestellungen bei Sunrise oder Kreditkartenabbuchungen von Dell über PayPal. Avira rät, bei Anhängen besonders auf die Kürzel .exe und .zip zu achten und keine ausführbaren Programmdateien in Verbindung mit Online-Rechnungen anzuklicken. Dateien aus ungeklärter Quelle sollten grundsätzlich nicht geöffnet werden. Wichtig ist auch, die Antivirensoftware regelmäßig zu aktualisieren.
Auch wenn der Name des Unternehmens wechselt, so bleibt das Prinzip stets gleich: Klicken Anwender auf die vermeintliche Rechnung im Anhang, so öffnen sie kein offizielles Dokument, sondern aktivieren in Wirklichkeit schädliche Malware. Häufig handelt es sich dabei um Trojaner, die persönliche Daten der unwissenden Anwender ausspionieren oder Hintertüren im System für weitere kriminelle Machenschaften öffnen. Der Anwender selbst merkt von den Machenschaften der Schadsoftware auf seinem Rechner zumeist nichts.
„Obwohl die Methode eigentlich ein alter Hut ist, funktioniert sie leider bestens“, weiß Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer der Avira. „Um der Papierflut zu entgehen, haben viele Anwender ihre Rechnungen von physischer Post auf digitale Belege umgestellt. Deshalb reagieren sie auch auf die Namen der Unternehmen und vermuten hinter dem Anhang nicht Böses. Ein weiterer Aspekt ist, dass die meisten Anwender alle Vernunft über Bord werfen, wenn ihnen eine vermeintliche Rechnung über eine dreistellige Summe ins Postfach flattert. Da wird nicht lange überlegt, sondern sofort der Anhang geöffnet und schon ist der Rechner verseucht.“
Wer einen aktuellen Virenschutz wie Avira AntiVir im Einsatz hat, ist bestens geschützt, denn die Heuristik der Software erkennt auch unbekannte Schädlinge. Empfehlenswert ist ein umfassendes Programm wie Avira AntiVir Premium, mit der auch Spyware und Adware erkannt werden. Als kostenloser Basisschutz steht die Avira AntiVir PersonalEdition Classic zum Download bereit unter: www.free-av.de.
Über Avira
Avira ist ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Gebrauch. Das Unternehmen gehört mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.
Der Sicherheitsexperte unterhält mehrere Unternehmensstandorte in Deutschland und pflegt Partnerschaften in Europa, Asien und Amerika. Im Hauptsitz in Tettnang am Bodensee beschäftigt Avira als einer der größten regionalen Arbeitgeber mehr als 180 Mitarbeiter. Weltweit sind über 250 Personen tätig, deren Einsatz immer wieder durch Auszeichnungen bestätigt wird. Ein signifikanter Sicherheitsbeitrag ist Avira AntiVir Personal, das millionenfach bei Privatanwendern im Einsatz ist.
Zu den nationalen und internationalen Kunden zählen namhafte börsennotierte Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen und öffentliche Auftraggeber. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira durch Fördern der Auerbach Stiftung um mehr Schutz und Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben sowie Kunst, Kultur und Wissenschaft.
Kontakt zum Unternehmen:
Adela Kohl Avira GmbH Lindauer Str. 21 D-88069 Tettnang Telefon: +49 (0) 7542-500 284 Telefax: +49 (0) 7542-525 10 Email: presse@avira.de
Kontakt für die Presse:
Jacklin Montag Lewis Global PR Baierbrunner Strasse 15 D-81379 München Telefon: +49 (0) 89 1730 19 19 Telefax: +49 (0) 89 1730 19 99 Email: avira@lewispr.com
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