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Sicherheits-News
Avira warnt: Sportereignisse sind ein Paradies für Cyber-Kriminelle
Tue, 03 June 2008
Hacker und Spammer verbreiten ihre ebenso schädlichen wie ärgerlichen Inhalte längst nicht mehr ausschließlich per Email. Besonders im Zuge internationaler Massenveranstaltungen mahnt Avira zur Vorsicht bei kompromittierten Internetseiten
Tettnang, 3. Juni 2008 – Wenn in Europa wieder das Fußballfieber grassiert und Fans ihre Favoriten bei den Olympischen Spielen vor den Bildschirmen anfeuern, sitzen auch Cyber-Kriminelle längst in den Startlöchern: Begehrte Massenveranstaltungen wie die Fußball-Europameisterschaft oder die Olympiade schaffen paradiesische Verhältnisse für Online-Kriminelle zur Verbreitung von unerwünschten Inhalten. “Das Internet gilt als wichtigste Informationsquelle, wenn es um den Abruf aktueller Nachrichten und Sportergebnisse geht”, erklärt Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer von Avira. „Zurzeit werden kommerzielle Spam-Emails, die an besondere Ereignisse wie die EM 2008 und Olympia gebunden sind, besonders stark verbreitet.“
Mittlerweile nutzen Spammer für ihre Attacken neben Emails jedoch auch neue Methoden der Verbreitung wie Instant Messaging (Spim), Weblogs, SMS oder das Fälschen von Services zur Suchmaschinenoptimierung (Spamdexing). Eine weitere Gefahr für Nutzer stellen gehackte Webseiten dar: „Eingeschleuste JavaScripts leiten Besucher auf präparierte Webseiten um, die versuchen, Schwachstellen älterer Software zum Einschleusen eines Trojaners zu nutzen“, ergänzt Auerbach. „In Fachkreisen spricht man bei diesem Phänomen von Drive-by-Downloads. AntiVir-Nutzer sind durch den integrierten Webguard und zusätzlich durch unser auf Webseiten spezialisiertes Heuristik-Modul vor diesen Gefahren umfassend geschützt."
Aviras Heuristik meldet HTML- oder Script-Dateien, die verschlüsselte Informationen mit verdächtigen Funktionalitäten aufweisen, und bietet damit zuverlässigen Schutz vor Drive-by-Downloads. Die Analyse basiert auf der Zusammensetzung der Datei, der Reihenfolge signifikanter Codesequenzen und auf speziellen Verhaltensmustern. Verdächtige Funktionalitäten sind beispielsweise der Download von Trojanern, das Verlinken mit anderen infizierten Seiten, das Ausspionieren des Benutzers oder das Fälschen bankenrelevanter Inhalte. „Aufgrund der sich wiederholenden Angriffe auf Webserver sollten Betreiber ihre Internetseiten auf Schwachstellen untersuchen“, empfiehlt Auerbach. „Anwender sollten ein gesundes Misstrauen wahren und beigefügte Dateien sowie Links von fragwürdigen Absendern nicht öffnen.“
Über Avira
Avira ist ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Gebrauch. Das Unternehmen gehört mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.
Der Sicherheitsexperte unterhält mehrere Unternehmensstandorte in Deutschland und pflegt Partnerschaften in Europa, Asien und Amerika. Im Hauptsitz in Tettnang am Bodensee beschäftigt Avira als einer der größten regionalen Arbeitgeber mehr als 180 Mitarbeiter. Weltweit sind rund 250 Personen tätig, deren Einsatz immer wieder durch Auszeichnungen bestätigt wird. Ein signifikanter Sicherheitsbeitrag ist Avira AntiVir Personal, das millionenfach bei Privatanwendern im Einsatz ist.
Zu den nationalen und internationalen Kunden zählen namhafte börsennotierte Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen und öffentliche Auftraggeber. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira durch Fördern der Auerbach Stiftung um mehr Schutz und Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben sowie Kunst, Kultur und Wissenschaft.
Kontakt zum Unternehmen:
Avira GmbH
Elisabeth Rothbart
Lochhamer Schlag 5a
D-82166 Gräfelfing/München
Telefon: +49 (0) 89 8583 639 17
Telefax: +49 (0) 89 8583 639 20
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Kontakt für die Presse:
LEWIS Global PR
Korinna Dieck
Baierbrunner Str. 15
D-81379 München
Telefon: +49 (0) 89 1730 19 51
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Email: avira@lewispr.com
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