Trojaner

Was ist ein Trojaner?

Trojaner sind Schadprogramme, die sich als nützliche und seriöse Software ausgeben, tatsächlich aber versteckte Funktionen ausführen.

Verbreitung von Trojanern

Trojaner werden in der Regel über E-Mail-Nachrichten, Raubkopien von Softwareanwendungen, Generatoren von Lizenzschlüsseln (z. B. Photoshop), Drive-by-Downloads und Phishing-Angriffe verbreitet. Einer der gefährlichsten Trojaner hieß Zeus. Dieser war ein Banking-Trojaner, der vertrauliche Bankdaten ausspionierte. Zeus infizierte Millionen von Computern und Mobilgeräten und stahl Millionen von Daten privater und gewerblicher Bankkonten. Trojaner installieren außerdem gern Backdoors, mit denen die Computer – entweder direkt oder als Teil eines Botnetzes – ferngesteuert werden können.

Bekannte Fälle

Der Trojaner Zeus gehört zu den erfolgreichsten Malware-Entwicklungen, der etwa 47 Millionen Dollar erbeutet hat. Weitere bekannte Trojaner sind Shedun, der zu seinen besten Zeiten ungefähr 2.000 Computer am Tag infiziert hat, sowie der Trojaner „Tiny Banker“. Dieser macht seinem Namen alle Ehre, da er wegen seiner winzigen Größe nur schwer zu entdecken ist.

Blockieren von Trojanern

Als Vorsichtsmaßnahme wird empfohlen, bei E-Mail-Anhängen wachsam zu sein. Seien Sie beim Öffnen von Anhängen und beim Klicken auf Weblinks besonders vorsichtig. Avira Free Antivirus ist ebenfalls eine weitere Möglichkeit, sich vor Trojanern zu schützen.

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