Freitag, 29. Januar 2010

Cyberkriminelle werden 2010 Rekordgewinne erzielen

Avira prognostiziert vermehrt Angriffe auf die PCs von Privat- und Geschäftsanwender – im Fokus der Betrüger steht alles, was sich leicht zu Geld machen lässt

Tettnang, 29. Januar 2010 – Avira sagt für das Jahr 2010 eine weitere Verschärfung der Bedrohungslage für Computer voraus. Dahinter steckt eine zunehmende Professionalität der Datendiebe. So erwartet der IT-Sicherheitsexperte, dass Crime-as-a-Service, also das professionelle Anbieten von illegalen Anwendungen und Computerangriffen als Dienstleistung, massiv zunehmen wird.

Kommende Bedrohungen nehmen daher besonders solche Daten ins Visier, die Hacker für illegale Zwecke kommerziell nutzen beziehungsweise in Bares umsetzen können. Hierzu zählt etwa das Ausspionieren von Kreditkarten- und Kontodaten oder von Passwörtern zu unterschiedlichsten Internetdiensten. Zudem rücken besonders Firmengeheimnisse in den Fokus der Cyberkriminellen. Um sich vor den wachsenden Bedrohungen zu schützen, ist eine Kombination aus aktuellem Virenschutz und einem wachsamen Auge des Computernutzers das A und O.

Die wachsenden Bedrohungen im Jahr 2010

  • Gesteigerte Aktivitäten im Bereich Wirtschafts- und Industriespionage
  • Starke Zunahme von „Data-Napping“ und Erpressungsfällen
  • Massive Angriffe auf Social-Media-Netzwerke und Instant-Messaging-Dienste

Zielscheibe Privatanwender

Avira geht davon aus, dass neue Malware-Generationen ausgeklügelter programmiert sein werden, um so lange wie möglich unerkannt zu bleiben und damit maximalen Nutzen für Datendiebe zu bringen. Spam ist verstärkt dort zu erwarten, wo hoher Datenverkehr anfällt und Anwender leicht auf andere Seiten gelockt werden können – über Instant-Messaging-Plattformen wie Skype, ICQ oder Yahoo Chat. Bekannte Scareware wie „Fake AV“ (oder „Rogue AV“, „Rogue Security Products“) wird aggressiver auftreten. Diese Software spielt dem Anwender eine Infektion vor und bietet zur Bekämpfung einen kostenpflichtigen Virenschutz an. Allerdings erwirbt der Verbraucher mit dem Kauf und Download ein funktionsloses Tool, das neben dem finanziellen Betrug letztlich noch weiteren Schaden auf dem Rechner anrichten kann. Zu den wachsenden Bedrohungen zählen außerdem Drive-By-Downloads: Hierbei werden legal scheinende Banner, die manipuliert sind, auf bekannten Webseiten wie Nachrichtenportalen platziert. Wird ein so präparierter Internetauftritt besucht, besteht die Gefahr, dass sich PCs mit Malware anstecken. Vermehrt werden auch die auf Social-Media-Netzwerken vielgenutzten verkürzten URLs missbraucht, um die Identität schadhafter Links zu verschleiern. Besonders gefährdet sind stark frequentierte Webseiten wie Facebook, studiVZ oder auch Twitter wegen ihrer stetig wachsenden Nutzerzahl und deren intensiven Kommunikationsverhalten.

Gefahren für Unternehmen

Avira erwartet für das Jahr 2010 eine weitere Zunahme organisierter Wirtschafts- und Industriespionage via Internet. So ist ein sprunghafter Anstieg professioneller und gezielter Spionageattacken auf Unternehmensdaten von kriminellen Vereinigungen zu erwarten. Besonders für Klein- und mittelständische Unternehmen prognostiziert Avira in den kommenden Monaten einen starken Anstieg. Viele der Gefahren sind den Antivirenexperten bereits bekannt: Ransomware baut beispielsweise darauf, den kompletten PC zu kapern und die Daten auf der Festplatte zu verschlüsseln. Der Verursacher behauptet, sie gegen Bezahlung wieder freizugeben. Das BSI rät davon ab, solchen Forderungen nachzukommen, da nicht sicher ist, ob nach den Zahlungen die Daten freigegeben werden. Aus PC-Zombies bestehende Botnetze führen DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) aus und legen durch diese massive Attacken die Systeme von Unternehmen lahm, kommen sie nicht den Forderungen der Erpresser nach. Auch die immer häufiger in einer „Cloud“ gespeicherten Daten rücken ins Visier der Datendiebe. Zudem birgt die verstärkte Nutzung mobiler Endgeräte und Handys das Risiko von Angriffen und Datenverlust, und muss daher ein zentrales Thema des IT-Riskmanagements bleiben.

Avira erleichtert den Umgang mit Viren

Trotz der ernstzunehmenden Bedrohungslage können sich Privatpersonen sowie Unternehmen mit einem aktuellen Virenschutz umfassend gegen Schadsoftware schützen und dabei auf die Erfahrung von Avira vertrauen.
„Wir setzen unsere langjährige Expertise in der Virenbekämpfung insbesondere dafür ein, Bedrohungen mit Hilfe proaktiver Mechanismen frühzeitig zu erkennen und diese abzuwenden“, erklärt Travis Witteveen, Head of Sales and Marketing bei Avira. „So erhalten Anwender mit unseren Antivirenlösungen einen maximalen Schutz, der ihnen den Umgang mit Schädlingen leicht macht. Zusätzliche Funktionen wie etwa der Kinderschutz, der nicht für Kinder geeignete Inhalte aussperrt, gestalten das Surfen im Internet noch sicherer.“

Über Avira

Avira liefert IT-Sicherheit für PCs, Smartphones, Tablets, Server und Netzwerke – sowohl mit Software als auch Cloud-Services. Das Unternehmen wurde vor 27 Jahren gegründet, beschäftigt heute über 500 Mitarbeiter und rangiert laut Marktzahlen nach Verbreitung weltweit auf Platz 2 der Antivirus-Hersteller. Dank Aviras langjähriger Erfahrung und vielfach ausgezeichneter Antimalware-Technologie vertrauen inzwischen mehr als 100 Millionen Privatanwender sowie kleine und mittelständische Unternehmen auf IT-Security “Made in Germany”. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira um mehr Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers und Hauptanteilseigners von Avira, Tjark Auerbach, fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben. Der Hauptsitz von Avira befindet sich in Tettnang am Bodensee; Chief Executive Officer (CEO) ist Travis Witteveen.

Weitere Informationen unter www.avira.com oder unter www.facebook.com/avira.german.