Donnerstag, 17. November 2011

Mitarbeiter unterschätzen die Relevanz von IT-Sicherheit

Avira Umfrage zeigt: 35 Prozent halten Sicherheitsrichtlinien in Unternehmen nicht ein – 25 Prozent sehen die Systemadministratoren in der Verantwortung

Tettnang, 10. November 2011 – Der IT-Sicherheitsexperte Avira hat im September auf www.avira.com Internetnutzer befragt, wie sie mit IT-Sicherheitsbestimmungen in ihrem Unternehmen umgehen. Bei 39 Prozent der Befragten bestehen strenge Sicherheitsrichtlinien, die zum Schutz des Unternehmens penibel eingehalten werden. Bei der großen Mehrheit bringt die Umfrage jedoch ein mangelndes Sicherheitsbewusstsein zu Tage: Über ein Drittel gibt an, dass ihr Unternehmen zwar über einen Sicherheitsleitfaden verfügt, dieser jedoch nicht eingehalten wird. Ein Viertel ist der Auffassung, es sei ausschließlich Aufgabe der Systemadministratoren, IT-Sicherheitsbestimmungen umzusetzen.

Insgesamt 991 Besucher der Avira Website beantworteten im September die Frage „Wie werden Sie als Mitarbeiter eines Unternehmens auf das Thema IT-Sicherheit sensibilisiert?“ Die Antworten im Überblick:

  • 39 Prozent – IT-Sicherheit wird bei uns ganz groß geschrieben - es gibt ausgefeilte Policies mit Rechtevergabe
  • 35,4 Prozent – Es existiert zwar ein Leitfaden, doch um die Einhaltung kümmert sich keiner
  • 25,6 Prozent – IT-Sicherheit ist Thema unseres Administrators, daran verschwende ich keinen Gedanken

„Wenn sich weniger als 40 Prozent der Unternehmensmitarbeiter über IT-Sicherheit bei der Arbeit Gedanken machen, folgt daraus, dass auf diesem Gebiet noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist“, so Sorin Mustaca, Datensicherheitsexperte bei Avira. „Mitarbeiter müssen dahingehend sensibilisiert werden, dass Sicherheit über die Installation eines Antivirenprogramms hinaus geht. In den letzten Jahren sind uns vermehrt Software Exploits begegnet, die als Angriffsvektoren für schadhafte Aktionen fungierten. Deshalb ist es entscheidend, installierte Software immer auf dem neuesten Stand zu halten: von Updates für Betriebssysteme über Browser, Emailprogramme und Office Anwendungen bis hin zur Antiviren Software.“

Mustaca erklärt weiterhin: „Ebenso wichtig ist es, regelmäßig Mitarbeiterschulungen zum Thema IT-Sicherheit im Unternehmen durchzuführen. Dies erhöht die Achtsamkeit der Mitarbeiter und das Unternehmensnetzwerk bleibt weitestgehend sicher. Es ist alarmierend, dass ein Viertel der Befragten IT-Sicherheit komplett ignoriert. Ein Mindestsicherheitsstandard sollte in jedem Unternehmen dringend eingehalten werden – und dafür ist das Sicherheitsbewusstsein und Mitwirken der Mitarbeiter ganz entscheidend; dies dient sowohl der Sicherheit des eigenen Unternehmens, als auch des gesamten Internets.“

Über Avira

Avira liefert IT-Sicherheit für PCs, Smartphones, Tablets, Server und Netzwerke – sowohl mit Software als auch Cloud-Services. Das Unternehmen wurde vor 27 Jahren gegründet, beschäftigt heute über 500 Mitarbeiter und rangiert laut Marktzahlen nach Verbreitung weltweit auf Platz 2 der Antivirus-Hersteller. Dank Aviras langjähriger Erfahrung und vielfach ausgezeichneter Antimalware-Technologie vertrauen inzwischen mehr als 100 Millionen Privatanwender sowie kleine und mittelständische Unternehmen auf IT-Security “Made in Germany”. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira um mehr Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers und Hauptanteilseigners von Avira, Tjark Auerbach, fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben. Der Hauptsitz von Avira befindet sich in Tettnang am Bodensee; Chief Executive Officer (CEO) ist Travis Witteveen.

Weitere Informationen unter www.avira.com oder unter www.facebook.com/avira.german.