Montag, 29. Juni 2015

Avira erzielt Gerichtsbeschluss, der Freemium.com daran hindert, Anwender mit Ad-Ware und ungewollten Downloads in die Irre zu führen

Gerichtsurteil schafft einen Präzedenzfall; Spieler jubeln, als Antivirusfirma für Verbraucherrechte eintritt

Tettnang, 29. Juni 2015 – Internetsicherheitsexperte Avira kündigte heute an, einen Gerichtsbeschluss gegen Freemium.com erzielt zu haben, einer Firma, die vom Mediengiganten ProSiebenSat.1 Media AG finanziert wird. Das Gerichtsurteil erlaubt Aviras Antivirenprogramm auch weiterhin, Kunden vor Toolbars und potentiell unerwünschten Downloads zu warnen, die von Freemium.com und anderen Downloadseiten mit beliebten Spielen als Gesamtpaket gebündelt werden.

Der Gerichtsbeschluss schafft einen Präzedenzfall bezüglich der Möglichkeiten von  Internetsicherheitsfirmen wie Avira, wenn es darum geht, ihre Anwender vor potentieller Ad-Ware, Malware und unbeabsichtigten Downloads zu schützen, die von Installationsfirmen wie Freemium eingesetzt werden.

Einer von Freemiums Großinvestoren, die ProSiebenSat.1 Media AG, hostet eine Vielzahl an Spiele- und Downloadseiten sowie das Computerbild.de-Downloadportal des Axel Springer Verlages, von denen alle Fremiums Installationssoftware nutzen, um Geld mit den Produktdownloads zu verdienen, die sie anbieten. Aviras Antivirensoftware entdeckt und kennzeichnet unbeabsichtigte Downloads mit einer Sicherheitswarnung, weswegen Freemium eine Unterlassungsaufforderung gegen die Avira GmbH einreichte. Als Grund wurde Wettbewerbsverstoß angegeben und gefordert, dass Avira die Downloads nicht weiter blockieren dürfe.

Das Gericht war anderer Meinung.

Dem Gerichtsurteil nach darf Aviras Antivirensoftware weiterhin Sicherheitswarnungen bereitstellen, die diese Downloads gemäß Aviras Sicherheitsrichtlinien als ‚Potentiell unerwünschte Anwendungen‘ (PUA) ausweisen. Freemiums Antrag auf eine Unterlassungsaufforderung wurde abgewiesen und die Firma musste, als unterlegene Partei, auch für die Gerichtkosten aufkommen.

„Dieses Urteil stellt einen wesentlichen rechtlichen Meilenstein im Kampf gegen die Irreführung der Kunden zum unbeabsichtigten Installieren ungewollter Software auf ihren Computern dar“, sagt Travis Witteveen, CEO der Avira GmbH. „Anfang dieses Jahres haben wir klare Richtlinien festgelegt, die das unethische Verhalten von Software definieren und aufzeigen, was unsere Sicherheitssoftware blockieren wird. Wir glauben fest an „freemium“  und werbebasierte Geschäftsmodelle, allerdings müssen sie in ihrer Anwendung transparent und moralisch vertretbar sein.“

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Kontakt für die Presse:

Nicole Lorenz
PR & Social Media Manager, Avira
Telefon: +49 (0) 151 11342264
Email: nicole.lorenz@avira.com

Über Avira

Avira schützt Menschen in einer zunehmend vernetzten und digitalisierten Welt und erleichtert ihnen so das virtuelle Leben. Unter dem Markenzeichen des Schirms bietet das Unternehmen Softwarelösungen zur Verbesserung von Sicherheit und Performance für Windows, Android, Mac und iOS.

Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung ist Avira ein Vorreiter im Antivirenschutz. Das Produktportfolio wurde in puncto Malware-Erkennung, Leistung und Benutzerfreundlichkeit vielfach ausgezeichnet.

Avira beschäftigt heute über 500 Mitarbeiter und ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Hauptsitz in Tettnang am Bodensee und weiteren Niederlassungen in München, Bukarest, Peking und im Silicon Valley. Ein Teil der Einnahmen fließt in die Auerbach Stiftung, die damit gemeinnützige und soziale Projekte fördert.

Weitere Informationen unter www.avira.com oder unter www.facebook.com/aviraDE.